Von Raum Für Führung am 06.12.2019

Unser Weihnachts-Wunsch für Sie: Zeit zum Kuscheln, Entspannen und herzhaft Lachen

Kategorie:
In eigener Sache

Wenn der Weihnachtsstress Sie übermannt und Sie nur noch darauf hoffen, sich an einen anderen Ort zu beamen – abseits von Trubel und Lärm –, dann haben wir hier genau die richtige Exit-Strategie für Sie! Unsere Buch-Tipps bieten Ihnen wie immer beste Unterhaltung, spannende Lektüre, neues Wissen und natürlich jede Menge Abenteuer für Groß und Klein. Also: Eintauchen. Abtauchen. Entspannen. Viel Spaß dabei!

Sabine Grupe hat dieses Buch besonders gefallen:
Miku Sophie Kühmel: Kintsugi 

Dieser Roman ist etwas ganz Besonderes. Er liest sich leicht und hat gleichzeitig eine wohltuende Tiefe. Mich hat auch fasziniert, dass eine 27-jährige Autorin schon so viel Lebenserfahrenes schreiben kann und mit ihrem Erstlingsroman sofort auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises landet. Der Buchtitel „Kintsugi“ ist ein Begriff aus dem Japanischen und beschreibt das Kunsthandwerk, Zerbrochenes zu etwas Neuem wieder zusammenzufügen. Dabei werden die Bruchstellen zum Beispiel mit Gold gut sichtbar verziert. Um Bruchstellen geht es auch in der Geschichte über vier Freunde, die Miku Sophie Kühmel beschreibt. Sie treffen sich für ein Wochenende in einer Hütte am See. Jeder der Freunde hat seinen eigenen unterschiedliche Blick auf das Leben und die Freundschaft. Das Buch nimmt die sichtbar werdenden Risse in den Beziehungen nicht nur als zum Leben dazugehörig an, sondern als etwas, das sich lohnt, es ganz genau und liebevoll zu betrachten.

Klaus Leeder empfiehlt diesen Lesespaß für kleine Leute:
Andrea Schütze: Die 7 goldenen Briefe

Jule ist neun Jahre alt, als sie einen golden schimmernden Brief erhält. Darin wird ihr eröffnet, dass die Nebenland-Kugel-Wahl-Klongsdingeling-Maschine sie ausgewählt hat, sich um die Ehren-Prinzessinnen-Würde zu bewerben. Doch der Weg dorthin ist knifflig, denn Jule muss nun sieben äußerst schwierige Aufgaben meistern und das Mädchen fragt sich: Wie würde eine Prinzessin wohl entscheiden? Gut, dass ihre Schwester und ihr Freund Linus ihr zur Seite stehen. „Die 7 goldenen Briefe“ ist ein lustiges und spannendes Buch zugleich. Perfekt für lange Winterabende. 

Kai Sonntag hat diese Lektüre viele neue Impulse gegeben:
Hans-Werner Bormann, Marcus Benfer, Gabriela Bormann: Change durch Co-Creation: So verdoppeln Sie den Erfolg Ihrer Transformationsprojekte 

Es ist ein leidvoller Fakt: Die große Mehrzahl der Change-Projekte – klein wie groß – scheitert. Dieses Buch vermittelt Führungskräften anschaulich und praxisnah, wie sich der Erfolg von Change-Projekten deutlich steigern lässt. Die Autoren greifen hierfür auf ihre jahrelange Erfahrung in der Begleitung unterschiedlicher Organisationen zurück, geben wertvolle Tipps und Einblicke in zahlreiche Praxisbeispiele.

Für Sabine Kernbach ist dieses Buch die perfekte Lektüre zum Jahresausklang:
Katrin Bauerfeind: Alles kann, Liebe muss. Geschichten aus der Herzregion  

Ein Plädoyer für mehr Liebe und die kleinen emotionalen Schätze im Alltag. Locker, flockig geschrieben und eine erholsame Lektüre für die Zeit zwischen den Feiertagen. Katrin Bauerfeind beschreibt in ihrem Buch Alltagssituationen zum Schmunzeln und Nachdenken. Besonders ist die Stelle im Buch, in der sie als Kurz-Falschparkerin einen Zettel hinter ihren Scheibenwischern hervorholt, den ihr ein Passant verpasst hat. Was dieser Zettel mit ihr macht und warum er Anlass war, dieses Buch zu schreiben, lesen Sie ab Seite 15… Es lohnt sich!

Kerstin Kraft fasziniert die Neuauflage dieses Bestsellers:
Ernst Friedrich Schumacher: Small is Beautiful. Die Rückkehr zum menschlichen Maß 

Im Original lautet der Untertitel: „A Study of Economics As If People Mattered.“ Es geht um Alternativen zu einer auf fortwährendem Wachstum basierenden Wirtschafts- und Lebensweise. Schumacher war ein britischer Ökonom und mit seiner weitsichtigen Analyse seiner Zeit deutlich voraus. Im besten Sinne Querdenker, liefert er damit auch fast ein halbes Jahrhundert später einen gehaltvollen Impuls zur Nachhaltigkeitsdebatte, der sich besonders durch scharfsinniges Zuende-Denken, philosophische Fundierung und Realitätsnähe auszeichnet. Überschaubare und beherrschbare Strukturen sind ein Schlüsselelement. Aber auch die Überzeugung, dass nachhaltige Entwicklung mehr braucht als technologische und institutionelle Korrekturen, nämlich eine grundlegende Veränderung unserer Lebensführung. Wir sind gefordert, unsere Vorstellungen von Lebensqualität neu zu überdenken. Eine wunderbare Lektüre für die besinnliche Weihnachtszeit und darüber hinaus!

Anja Benke kommt von diesem Ratgeber nicht los:
Tanja Minardo: Design für pflegeleichte Gärten

Dieses Buch zeigt in tollen Beispielen, dass ein wunderschöner Garten auch mit geringem Pflegeaufwand möglich ist. Ein unglaublich inspirierendes Gartenbuch, das ich schon unzählige Male zur Hand genommen habe und das dennoch nie langweilig wurde. Danach stehe ich in meinem Garten und träume mir neue Ideen herbei – herrlich entspannend!

Dieses Buch macht nicht nur dem Kind von Nadine Gimbel Spaß:
Jeremias & Tabea: Wie das Kuscheln erfunden wurde

Ein entzückendes Kinderbuch für Zwei- bis Sechsjährige! Murmeltier und Waschbär sind beste Freunde und erleben spannende Abenteuer. Als es Winter wird und in ihrer Höhle Langeweile aufkommt, erfinden sie das Kuscheln. Da wird auch Erwachsenen warm ums Herz und mein zweieinhalbjähriger Sohn kann den Text schon auswendig mitsprechen.

Michael Riermeier legt Ihnen dieses Buch ans Herz:
Mezick/Sheffield: Inviting Leadership. Invitation Based Change in the New World of Work 

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, in der auch Führungspersonen massiv unter Druck stehen. Mezick/Sheffield schlagen eine neue Facette von Führung vor, indem sie dazu ermutigen, Einladungen auszusprechen, wodurch eine neue Situation zwischen Führendem und Geführten entsteht. 1. Die Entscheidungshoheit über die Einladung liegt beim Empfänger/der Empfängerin (> Verantwortungsübertragung). 2. Die einladende Person gibt ein Versprechen ab, gemäß ihrer Einladung zu handeln (> Es kann Engagement entstehen, muss es aber nicht.). 3. Die Einladung „produziert“ Feedback (> Reaktionen werden offen beobachtbar und geben dem „Einlader“ die Möglichkeit zu lernen, wie ein Empfänger der Sache gegenübersteht.). Dieser Ansatz führe nicht nur zu einer Veränderung bei der Führung selbst, sondern beeinflusse auch den Wandel des Systems. Eine Folge, die sich in der Theorie zwar viele Entscheider und Führungskräfte wünschen, sich jedoch in der Praxis noch innerlich dagegen sträuben. Die Autoren ermahnen zeitgleich: Einladungen ersetzen keine Führung! Es gebe nach wie vor (auch bei vielen Mitarbeitern) ein Bedürfnis nach formalen Strukturen. Und dort, wo diese fehlten (etwa bei vielen Start-ups), herrschten sehr viele informelle Strukturen bis hin zur Tyrannei der Strukturlosigkeit.

Jens Clausen empfiehlt diese Lektüre:
Stefanie Stahl: Das Kind in Dir muss Heimat finden. Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme

Unsere Kindheitserfahrungen prägen uns fürs Leben. Sie beeinflussen, wer wir sind, wie wir uns entwickeln und wie wir Beziehungen leben. Ein Blick zurück kann liebevoll, aber auch schmerzhaft sein und doch sollten wir mit dem „inneren Kind“ in uns Freundschaft schließen, rät Stefanie Stahl. Denn in der Vergangenheit liege der Schlüssel für ein entspanntes und glücklicheres Leben in der Zukunft. Eine Erkenntnis, die die Autorin auf wunderbare Weise beschreibt. Ein Buch, das uns aufzeigt, warum es sich lohnt, sich selbst zu hinterfragen, aktiv an sich zu arbeiten und für das Leben zu lernen.